Montag, 16. Oktober 2017

z oder tz?

Ähnlich wie in den vorherigen Beiträgen zum Thema "FRESCH" erklärt, habe ich auch zu den Wörtern mit z oder tz mit den Kindern gearbeitet.

Kurzfassung: Die Bildkarten hängen vermischt an der Tafel und wir schwingen die Wörter. Man kann vorher ein Wort mit z und eins mit tz vorstellen und anschreiben. Beim Silben drunter malen kann man darauf eingehen, dass man Wörter mit tz so: Kat-ze (nicht Ka-ze - zum Vergleich) trennt, wobei das a kurz klingt und Wörter mit z so: Prin-zen (nicht Print-zen ;o) ) So kann man durch Schwingen sehr gut unterscheiden, ob ein Wort mit z oder tz geschrieben wird. 

Die Wortbilder zu Wörter mit tz findet ihr bei Daniela auf dem Blog "Ideenreise" und die Ergänzung mit Wörter (Bildern) mit z habe ich euch hier, in Absprache mit Daniela, hochgeladen. Dazu passend gibt es ein Arbeitsblatt...

https://www.dropbox.com/s/hmf4r44obji9jbz/W%C3%B6rter%20mit%20z%20tz.pdf?dl=0

https://www.dropbox.com/s/riew3ldpuws88zg/w%C3%B6rter%20mit%20z.pdf?dl=0https://www.dropbox.com/s/hmf4r44obji9jbz/W%C3%B6rter%20mit%20z%20tz.pdf?dl=0

Viel Spaß beim Üben... :o)






Wörter mit i oder ie

Ich hatte ja neulich vorgestellt, wie ich zu dem Rechtschreibphänomen "kurzes oder langes i" arbeite. Ich bin mehrfach angeschrieben worden, ob ich die Bilder zur Verfügung stellen könnte. Das ging bisher nicht, da ich Bilder verwendet hatte, die ich nicht hätte weitergeben können. Nun habe ich mir aber doch die Mühe gemacht, die Datei zu überarbeiten und sie blogtauglich zu machen. Die Wörter mit ie findet ihr dann entsprechend bei Daniela auf ihrem Blog "Ideenreise". Die Veröffentlichung der Ergänzung ist mit Daniela abgesprochen.

https://www.dropbox.com/s/f0b4zwa4x7z95f6/w%C3%B6rter%20mit%20i.pdf?dl=0

https://www.dropbox.com/s/f0b4zwa4x7z95f6/w%C3%B6rter%20mit%20i.pdf?dl=0

Ich hoffe, das Material ist für euch hilfreich...


Donnerstag, 5. Oktober 2017

Die Nomen

Seit ein paar Stunden beschäftigen wir uns im Deutschunterricht mit den Nomen. Nomen erkennen, um sie dann groß zu schreiben, ist das erste Ziel.

Dabei reicht mir nicht, mit der/die/das zu testen, denn manchmal, wenn man sich unsicher ist oder bei Verben, Farben etc. funktioniert dieser Test ja auch nur bedingt.

In einer der ersten Stunden habe ich viele Bilder an die Tafel gehängt und es wurden erst einmal die bestimmten und direkt auch die unbestimmten Artikel dazugeschrieben.


In einer weiteren Stunde habe wir also gemeinsam einen zweiten "Trick" zum Nomen entdecken geübt. Die Einteilung in: Menschen, Tiere, Pflanzen, Dinge und Gefühle. Das halte ich für sinnvoller als die Regel die ich früher noch gelernt habe: Alles, was du sehen und anfassen kannst. SONNE?? GLÜCK?

Wie immer mit eingebauten Fallen ;o) Die Kinder kennen das bereits. Leider habe ich auf dem Foto nur eine Falle eingefangen. Verben sind zwar noch nicht eingeführt, aber ich habe trotzdem schon mal das passende Zeichen für die Wortart benutzt. Ich arbeite hier mit den Montessorizeichen. Kennt ihr sicher...


Hierzu gibt es noch ein Arbeitsblatt:

https://www.dropbox.com/s/ldpgoxvsnsj77up/Nomen%20sind.pdf?dl=0

So und nun... gleich noch Elternabend, 
den ich von letzter Woche auf heute verschieben musste 
und morgen drei Stunden und dann sind schon wieder 
Ferien und es geht raus aus dem Zuhause... *gg







Sonntag, 1. Oktober 2017

Fast schon im Bett...

Noch schnell, vor dem ins Bett gehen...
Meine Kinder malen jeden Morgen ihren "Smiley" in ihr Logbuch.
Allerdings ist das Spektrum dessen, was sie malerisch an Gefühlen darstellen können, etwas eingeschränkt. Daher möchte ich ihnen etwas unter die Arme greifen und dieses kleine Plakat aushängen. Mal schauen, ob das etwas bringt. :o)

https://www.dropbox.com/s/85gheedzg3tznrj/Wie%20f%C3%BChlst%20du%20dich%20heute.pdf?dl=0

https://www.dropbox.com/s/85gheedzg3tznrj/Wie%20f%C3%BChlst%20du%20dich%20heute.pdf?dl=0

Gute Nacht allerseites!





Samstag, 30. September 2017

Wörter mit Doppelkonsonanten

Vorab: Vielen Dank für die vielen, vielen tollen Kommentare zum letzten Post! :o)

Da ich diese Stunde nur grob bei Instagram (HIER) vorgestellt habe und nicht jeder bei Instagram ist, mache ich dies hier noch einmal.

Die Rechtschreibstunden sind zur Zeit immer sehr ähnlich aufgebaut.

In dieser Stunde habe ich zwei der FRESCH-Sybole eingeführt, bzw. bewusst gemacht, die ich in den Heften auch als Korrekturzeichen benutze. Eigentlich kennen die Kinder diese Zeichen aus ihren Arbeitsheften, aber bewusst wahrnehmen ist ja oft etwas anderes als nur sehen. ;o) Die Zeichen weisen die Kinder in den Heften auf einen Fehler hin und darauf, was sie tun können, um den Fehler zu berichtigen. Z.B. noch einmal schwingen und genau hören, weil z.B. ein Buchstabe vergessen wurde oder ein Laut falsch verschriftlicht wurde... etc.

Vorgehensweise: schwingen und deutlich sprechenn, Silbenbögen malen, 
Könige eintragen und dann geht's erst ans Schreiben des Worts...

Zunächst hingen alle Bilder oben an der Tafel. Ich kündige den Kindern gerne an, dass ich Fallen eingebaut habe. Sie finden das immer spannend und der eine oder andere passt dann doch nochmal besser auf, weil die Falle gefunden werden muss...

In diesem Fall waren die Fallen: Kuss, Schwamm, Ball und Bett. Fallen deshalb, weil man am Ende schwer bestimmen/hören kann, ob ein Doppelkonsonant vorhanden ist.

Als Unterschied in den Wörtern wurde zunächst auch bemerkt, dass es Wörter mit einer und mit zwei Silben sind. Ein Schritt auf dem richtigen Weg. ;o)

Die Klasse wusste dann sehr schnell, dass das "heutige Thema" Doppelbuchstaben "in der Mitte" ist. Und es fiel ihnen auch auf, dass z.B. Schwamm keinen in der Mitte hat... Hat Schwamm überhaupt einen???

An dem Punkt verriet ich einfach den Trick, das Wort mal mit "viele" zu verlängern. Und zack wurde ein zweisilbiges Wort daraus, das wieder den Doppelbuchstaben in der Mitte hat. Somit waren dann auch die versteckten Fallen enttarnt. (Vorgang ist hier ULTRAVERKÜRZT, denn es wurde natürlich mehrfach getestet und probiert und und und...)

Die Regel für Doppelbuchstaben (in zweisilbigen Wörtern) lautet: Klingt der Vokal in der ersten Silbe kurz, "sitzt" ein weiterer Buchstabe (Konsonant) im Silbenboot. (Stichwort: geschlossenen erste Silbe)

Dann ist auch immer relativ schnell klar, welcher Buchstabe verdoppelt werden muss, denn die zweite Silbe kann man von den Buchstaben her ja meist sehr gut analysieren. Bei Schwämme -> me, bei Bälle -> le. Hierbei ist wieder das deutliche und richtige Sprechen nötig: nicht Schwä-me, denn dann klingt der erste Vokal lang, sondern: Schwäm-me. Dann hört man das doppelte m. Selbst wenn man das Wort falsch schwingt und spricht: Schwä-me ist die Analyse der Buchstaben der zweiten Silbe ziemlich eindeutig. (Zumindest habe ich es selten falsch erlebt.)

Spricht das Kind: Schwä-me binde ich es meist in einen Satz ein und sage so etwas wie: "Kannst du mir bitte die Schwä-me holen?" Ich habe es bisher sehr selten erlebt, dass die Kinder dann sagten: Ja, das klingt richtig. Meist sind sie in der Lage, mich zu verbessern und sagen es dann richtig.

Hört man die Doppelbuchstaben nicht, greift die darüber genannte Regel... kurzer Vokal... etc.

Natürlich gibt es auch immer wieder Kinder, die nicht hören, ob der Vokal kurz klingt oder lang. Da hilft leider nur üben und wiederholen, üben und wiederholen... usw. Eine andere Idee kann ich da leider nicht anbieten. 

Wir nutzen also zwei Strategien zu Analyse: "schwingen und hören" sowie "nach dem kurzen Selbstlaut in der ersten Silbe, folgt ein doppelter Mitlaut". (...wovon einer in der ersten und einer in der zweiten Silbe "sitzt")

Oar das war jetzt etwas wirr, glaube ich?! Ich habe es jetzt einfach mal so "runtergeschrieben", wie es mir in den Sinn kam. Das sind so ungefähr die Gedankengänge, die die Kinder oder wir gemeinsam zumeist vollführen, wenn wir Wörter mit DoKo üben. Das klingt manchmal alles sehr theoretisch und man überlegt sich, wie Zweitklässler das umsetzen können, aber ich kann nur sagen: ES KLAPPT! Viel ist es halt auch das Sprachgefühl, welches da mitmischt. Und wie man die Kinder anleitet. Aber das kann ich hier leider nicht im Detail rüberbringen.

Die Bilder mit Doppelkosonanten findet ihr bei Danielas Ideenreise. Hier ist ein Blatt zur Verschriftlichung der Wörter. Dies haben wir im Anschluss an die gemeinsame Übung gemacht. Dazu habe ich dann noch weitere Bilder an die Tafel gehängt.


https://www.dropbox.com/s/9bd9l45zz9qi2ux/W%C3%B6rter%20mit%20Doppelkonsonanten.pdf?dl=0


Ich hoffe, ich konnte einigermaßen beschreiben, wie wir vorgehen. 
Einfacher wäre es sicher gewesen, wenn man die Stunde gesehen hätte. 
Vll ist es dennoch hilfreich...
Mit selber fiel es am Anfang immer schwer, solche Stunden zu planen. 
Vieles daran kann man halt auch nicht planen. 
Vieles ist einfach agieren aus dem Bauch heraus, 
auf Basis des eigenen Wissens und reagieren auf das, 
was die Kindern einem "anbieten".
Wie übt ihr Wörter mit diesem Rechtschreibphänomen?






Montag, 25. September 2017

i oder ie?

Neulich ging es um das lange und kurze i. Ich wollte mit den Kindern eine Übung machen, in der sie hören sollten, ob das i lang klingt oder kurz. Dazu habe ich mir die ie-Bilder von Danielas Ideenreise ausgedruckt und sie mit eigenen i-Bildern ergänzt. Es sollten ja Vergleichsmöglichkeiten da sein. :o)

Hier seht ihr, wie ich die Bilder an der Tafel arrangiert habe:


Zunächst haben wir als gemeinsam ein paar Wörter gesprochen und dabei geschwungen. Bzw. mit Klatschen oder am Arm herunterstreichen getestet, ob das i lang oder kurz klingt. Wenn die Kinder falsch lagen, habe ich das jeweilige "Gegenbeispiel" gesprochen. Z.B. Tisch klingt lang??? Tiesch (sprich: Tiiisch) oder Tisch. Das hilft immer ganz gut. Es kam aber selten vor. Die Kinder machen das mittlerweile recht gut.

Gemeinsam haben wir die Bilder dann entsprechend zugeordnet:


Anschließend wurden einige Beispiele an der Tafel notiert.
Das machen wir so:


Leider habe ich vergessen, die Tafel zu fotografieren. Deshalb hier ein geschriebenes Beispiel. Nicht schön, aber zum Zeigen reichts. Wichtig ist hierbei immer nochmal zu bemerken, dass hinter dem kurzen i immer noch ein oder mehrere Buchstaben im "Silbenboot" sitzen und das dies hinter dem langen ie nicht der Fall ist. Da ist ja schließlich kein Platz mehr, weil es so lang klingt ;o)

Im Anschluss haben die Kinder sich Wörter herausgesucht und sie auf dem Blatt unter dem entsprechenden Buchstaben notiert. Hierbei gilt: erst sprechen und schwingen, dann Bögen zeichnen und anschließend Buchstaben "eintragen". Abschließend erfolgt die Kontrolle der Könige. IMMER :o) Zumindest, bei Rechtschreibübungen...

Hier habe ich das passende AB mach hochgeladen.
Vielleicht braucht es jmd von euch.

https://www.dropbox.com/s/stoipyivu63uacy/W%C3%B6rter%20mit%20i%20ie.pdf?dl=0

https://www.dropbox.com/s/stoipyivu63uacy/W%C3%B6rter%20mit%20i%20ie.pdf?dl=0


So, nun abschließend eine Interessensabfrage:
Sind solche Posts zur Umsetzung für euch hilfreich?
Wenn ja, dann werde ich versuchen, da öfter mal etwas zu schreiben... 
 






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